Warum der Klimawandel in Deutschland stärker als erwartet ausfällt. Und ganz klar sichtbar ist, wenn man nachsieht. 

Es gibt sie ja immer noch, Klimawandelleugner und Akteure, die aus Eigeninteresse Falschinformationen und Zweifel zum Klimawandel verbreiten. Als Physiker kann ich da nur fassungslos mit dem Kopf schütteln, weil Beobachtungen und Physik den Klimawandel zweifelsfrei bestätigen.  Es gibt aber auch Mitmenschen, die den Klimawandel nicht wahrnehmen, und das ist ja was ganz Menschliches. Wer erinnert sich schon an das Klima vor dreizig Jahren? Der Klimawandel hat Deutschland schon deutlich zugeschlagen, und man kann ihn physikalisch nachvollziehen – dazu dieser Blogpost mit Analysen, die ich kürzlich mit Messungen an Wetterstationen in Deutschland durchgeführt habe und weiterführende Links. Und sie zeigen, dass der Klimawandel schon krasser gekommen ist als erwartet.

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Neu auf Youtube: Wie der Ansatz vom „Kraftwerk Erde“ einfache, aber physikalisch-basierte Klimaforschung und das Nachrechnen von Temperaturmustern und Trends ermöglicht

In der zweiten Folge der Serie zum Kraftwerk Erde geht es um die Temperaturen der Erde. Thermodynamisch gesehen erzeugen räumliche und zeitliche Unterschiede in der Erwärmung durch Sonnenlicht und der Kühlung durch Abstrahlung ins Weltall Temperaturunterschiede, also Zustände von thermodynamischen Nichtgleichgewicht. Dieses wird vom „Kraftwerk Atmosphäre“ genutzt, um Arbeit zu leisten, Luft zu bewegen, Wärme zu verteilen, und Nichtgleichgewicht abzubauen. Mit Datensätzen vom Strahlungsantrieb und der maximalen Leistung dieses Kraftwerks lässt sich dann wunderbar nachvollziehen, warum Wüsten wärmer sind als Regenwälder, warum sich im globalen Klimawandel Land stärker erwärmt als der Ozean, und warum sich Deutschland in den letzten Dekaden so stark erwärmt hat.

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